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Schnappschuss
Nintendogs Dalmatiner and Friends_2

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Mit der kurzen Einführung, dass du ein Imperator bist, der ein Sternenreich aufbauen will wirst du direkt in das Spiel eingeladen, Es steckt keine weitere Story dahinter, keine Events. Das Einzige, was nachher noch an den Weltraum erinnert ist, dass es Planeten in diesem Spiel gibt und man zum Transport oder Angriff Raumschiffe baut.

In dem Spiel geht es in der Hauptsache darum zu Forschen um bessere Waffen zu bauen, möglichst viele der 3 Ressourcen Metall, Kristall und Deuterium (Treibstoff) zu sammeln und gegnerische Einheiten zu plätten, wobei hier nur zählt, wer zuerst möglichst viele Zerstörer (Die stärksten Schiffe die man bauen kann) hat. Die anderen Schiffe haben später kaum einen Wert, selbst wenn man 100.000 davon hat.

Am Anfang hat man etwas von jedem Rohstoff und einen Planeten mit zufälliger Größe und einer zufälligen Position. Mit den Rohstoffen kann man erstmal ein Kraftwerk bauen und dann eine Mine um Rohstoffe zu ernten. Man hat Glück wenn man nicht in der Nähe von starken Spielern startet, da diese einem meist kaum eine Chance lassen und man als Neuling verloren ist. Selbst der Schutz den man bis 2000 Punkte hat ist kein wirklicher Schutz, sondern zögert nur das unvermeidliche raus. Die Spielemacher sagen zwar man soll seine Ressourcen und Flotte sichern die man gebaut hat, allerdings kann man die Zeit nicht wirklich einstellen und nur eine ungefähre Zeit ausmachen wann die Transporter wieder zurückkommen. Außerdem muss man irgendwann auch schlafen. Und gerade wenn man besser ist, braucht man Unmengen von Transportern, um seine Ressourcen zu sichern, da es im gesamten Spiel leider keine wirklich großen Transporter gibt und man schon bald 10 Millionen Einheiten der 3 Ressourcen braucht um etwas zu bauen und diese somit oft mehrmals Tagelang durch die Galaxis gondeln lassen muss. Zum sichern wird einem immerhin die Möglichkeit gegeben sich auf bis zu 9 Planeten auszuweiten

Die Schlacht ist allerdings der Trumpf im Ärmel des Spiels. Man kann die Verteidigung und den Angriff der Schiffe durch Forschung verbessern und unzählige dieser Schiffe bauen, die allerdings nach einer verlorenen Schlacht alle weg sind, und mituntern in monatelanger Arbeit gebaut wurden. Wenn man durch eine vorherige Spionage sicher ist, dass man Gewinnen kann, schickt man seine Flotte los, deren Reisezeit anhand des Antriebs und der Entfernung berechnet wird. Dann ist der Kampf innerhalb einer Sekunde gegessen und wenn man seinen Browser aktualisiert erhält man eine Nachricht ob man gewonnen oder verloren hat. Sollte man selber angegriffen werden und keine Chance haben, so kann man dagegen auch recht wenig machen, da es meistens Ewigkeiten dauert, bis man wieder genug Transporter hat, um die Ressourcen abzutransportieren und die Schiffe die man sichert meistens noch mal angegriffen werden während man schläft.

Vom Spiel selber kommen keine Events, auch die Sprache ist insoweit recht normal gehalten, dass lediglich Spieler a Spieler b angreift, ausspioniert oder was auch immer. Man liest keine komplizierteren Sätze wie: „Die Drohnen von Imperator B wurden bei einer Spionageaktion in ihren Umlaufbahnen gesichtet“ oder so. Zu Weihnachten oder anderen Terminen kommt auch nichts Spezielles, das Spielprinzip ist immer gleich. Das einzige was etwas Abwechslung bringt sind die so genannten Speeduniversen, in denen alle Formeln für die Berechnung von Ressourcenbeschaffung und Transport verfünffacht wurden. Wer hier teilnehmen will muss sich für 2,99 € einen Premiumaccount kaufen. Durch diesen erhält man auch Zugriff auf den Commandermodus der die Bedienung des Spiels um einiges einfacher macht. Dies ist auch nötig, da man nach dem Flottenversand erst einmal eine Zeit abwarten muss, bis man irgendwas machen kann, sonst erhält man eine Fehlermeldung vom Server. Auch springt das System manchmal während man etwas bauen will zu einem anderen Planeten, wodurch man dann auf dem falschem Planeten baut und seine Pläne somit auch wieder über Bord werfen kann.

Eine Stärke dieses Spiels ist das Allianzsystem. Du kannst einfach eine Allianz gründen, Freunde einladen, eine eigene Seite auf dem Ogameserver programmieren und zusammen Angreifen, oder Freunde bei dir parken lassen zur Verteidigung. Das wars dann aber auch schon, sonst ist keinerlei Interaktion über die Allianz möglich. Auch Bündnisse bestehen lediglich innerhalb mündlicher Absprachen und es muss sich nicht dran gehalten werden.

Sollte man in dem Spiel nun 7 Tage offline sein, so wird dies anderen Spielern angezeigt indem ein i bei dem Namen des Imperators in der Planetenansicht zum Überfall steht. Dies bedeutet für andere Spieler, dass der Spieler sich nicht wehrt und frei zum überfallen ist. Schlecht für den Spieler, wenn sein Computer kaputt ist und er deswegen nicht mehr on kann. Sollte man in Urlaub fahren kann man in dem Spiel ein blaues U aktivieren das den Spieler schützt solange bis man es wieder deaktiviert, in dieser Zeit kann man allerdings keine Aktivitäten im Game mehr durchführen.

Kais Fazit:
Dieses Game war vielleicht damals gut, mittlerweile ist es ausgelaugt und es fehlt die Motivation, die Etwickler sollten entweder mehr Humor reinbringen oder deutlich mehr Möglichkeiten etwas zu machen. Die Minen machen ihre Arbeit von alleine und der Spieler lenkt nur die Angriffe oder überlegt was er baut. Mangelnde Interaktionsmöglichkeiten sowohl zwischen den einzelnen Spielern, als auch zwischen dem Spieler und seinem eigenen Reich machen dieses Spiel für mich zu einem Flop, dann doch lieber Monstersgame oder andere lustige Spiele.

 

  Ogame Browsergame    
  www.ogame.de      
  Publisher Preis:
 
    Kostenlos
 
  Sprache USK
 
  Deutsch Ab 6 Jahren    
         
         
Bewertung        
      EP GP
Grafik Ein paar nette Skins wechselbar 7 10
Sound Keine Untermalung Auch nicht wenn notizen ankommen oder sonstige Events 0 10
Schwierigkeit bis 2000 Punkte welpenschutz Später gibt’s keinen wirklichen Schutz mehr 7 10
Atmosphäre Durch die Weltraumskins realistisch Von der Sprache her nicht futuristisch genug 6 10
Verbesserungssystem Ständig neue Forschungen Später forschen nur durch Glück möglich 7 10
Umfang Viele Einheiten und Forschungen Ziemlich viele Spieler 8 10
KI Kämpfe sehr Zufallsbedingt Nur gegen andere Spieler möglich 5 10
Handlung Eine Vorgeschichte Überhaupt keine Events vom Spiel aus oder so 3 10
Bedienung Einfach zu verstehen Manchmal etwas umständlich 7 10
Spielspaß AM Anfang hoch, wenn alles gut läuft Später hat man guten Grund aufzuhören, sobald 6 10
    man einmal angegriffen wurde

      56 100
   

 
Extra Bemerkung: Für 2,99 Euro im monat lässt sich bessere Bedienung kaufen Gesamtwertung 56,00%  
Anmerkung        
         
         
Kaufempfehlung
     
         
Einspielzeit Solo-Spaß Frustrationsfaktor
 
5 mins man spielts einmal am tag 10 min Hoch da man bei einem Angriff meistens alles verliert    
  auf die art ca 1 monat und nicht gut timen kann.    
Kurzfazit        
Eins der ersten größeren Browsergames mit vielen Benutzern. Viele aktuelle bieten aber mehr für den Zeitaufwand.        

 

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