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Schnappschuss
Soulcalibur 4_2

postheadericon Empire - Total War

 

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„Schatzi, ich bin mal gerade die Welt erobern"...diesen Satz wird man wohl bald öfters hören, wenn es nach den Leuten der Creative Assembly Studios und Sega geht, denn diese haben nun Empire - Total War auf den Markt gebracht. Bei Empire Total War handelt es sich um den neusten Teil der Total War Reihe. Wir wollen nun im nachfolgenden Test klären, ob Empire das Zeug zum besten Spiel der Reihe hat oder ob es nur eine Randerscheinung in der Total War Geschichte werden wird.


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Als Erstes müssen wir leider negativ bewerten, dass das Starten des Spiels nur mit einem gültigen Steam Account möglich ist, das ärgert uns eigentlich immer, da wirklich nicht jeder über eine Internetverbindung verfügt und es ISDN User benachteiligt. Darauf wird zwar auch auf der Verpackung hingewiesen, wir halten es aber für keinen guten Trend, dass alles Online registriert bzw. ein angemeldeter Online Account bestehen muss.

 

10Nun aber weg von diesem Thema und wenden wir uns dem Spiel zu...Im Spiel ist uns als Erstes das sehr übersichtliche und gut strukturierte Menü aufgefallen. Jeder Spieler findet sich hier leicht zurecht und im Einzelspieler Bereich kann man auch schnell ein kurzes Tutorial in Land und Seekriegsführung starten. Wer sich lieber an einzelnen historischen Schlachten versucht, der kann dies im Gefechtsmodus tun. Hier hat man die Auswahl zwischen Land und Seeschlachten. Diese haben immer Bezug auf historische Schlachten und man kann so sein Kriegsführungsgeschick optimieren. Ein weiterer Punkt ist Amerikas Weg zur Unabhängigkeit, hier kann man in vier Episoden eben genau das nachspielen was der Titel sagt, Amerikas Weg zur Unabhängigkeit. Dies ist auch sehr unterhaltsam und bietet kurzzeitig Spaß. Hier hat man eine Mischung aus normalen Schlachten und der normalen „Karten Strategie". Die komplette taktische Finesse kommt er im Modus „große Kampagne" zu tragen. Dieser sollte den meisten schon aus den Vorgängerteilen bekannt sein. Das Ziel in diesem Modus ist es seine Nation zum Sieg zu führen. Dies ist eigentlich immer gleich bedeutend damit, seine Nation zur größten und mächtigsten Weltweit zu machen. Hierbei ist viel diplomatisches und kämpferisches Geschick gefragt. Hierauf gehen wir aber später noch genauer ein. Um diesen Modus zu gewinnen, kann man vor Beginn der Kampagne eingeben, was man erreichen will. Hier gibt es z. B. die Möglichkeit die Provinzen einzugeben, die man erobern muss oder komplett auf Weltherrschaft, was gleichbedeutend mit der Eroberung von 40 Provinzen ist, einzustellen. Dazu gibt es auch noch verschiedene Schwierigkeitsgrade. Diese merkt man unserer Meinung nach aber nicht so besonders. Auffällig ist nur, dass die Gegner bei schwereren Graden mehr abschätzen wie stark die Armeen sind und ob sich ein Angriff lohnt und dass diese schweren abgesicherten Städte schneller angreifen und versuchen diese gezielt nieder zu machen um die Gegnerische Nation zu schwächen.

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Nun gehen wir aber noch genauer auf die einzelnen Bereiche im Spiel ein.

 

Die Diplomatie

 

Als aller erstes der wohl wichtigste und Interessanteste Punkt, die Diplomatie.
Ohne die Diplomatie ist man sehr schnell aufgeschmissen und wird von den Nationen zum Spielball der Macht gemacht. Um dies zu verhindern, muss man sich starke bzw. wichtige Verbündete suchen. Je mehr verbündete man hat, desto sicherer ist man. Wer will schon einen Krieg mit der halben Welt riskieren, wenn man eigentlich nur eine Region einnehmen will? Dadurch werden schon viele Angriffspläne im Aufbau erstickt.

 

Die Diplomatie funktioniert denkbar einfach. Man kann einfach auf den Diplomatie Button klicken und sich dann die Nation mit der man etwas verhandeln möchte auswählen. Es gibt dann verschiedene Möglichkeiten zu agieren. Man kein 1. Geschenke oder Zahlungen austeilen oder andere Angebote machen. Dazu gehören z. B. Bündnisse, Handelsabkommen, Zugangsrechte zu eigenen Gebieten und Kriegserklärungen. Was man mit den verschiedenen Punkten machen kann, ist wohl selbsterklärend.  Wer alle Verhandlungsmöglichkeiten richtig Einsetzt kann sich sehr schnell mächtige Freunde und durch die Handelsabkommen eine gesicherte Volkswirtschaft bauen.

 

Die Schlachten

 

9Wenn es dann mit der Diplomatie doch mal nicht so sehr geklappt hat, so kann man doch immer noch auf die guten alten Militärischen Mittel zurückgreifen. Es geht wohl kaum einfacher eine Armee aufzustellen als in Empire Total War. Man kann einfach in jeder Stadt mit einem Militärgebäude Einheiten Rekrutieren. Dafür klickt man einfach den gewünschten Einheitentyp an und bekommt nun angezeigt, wie viele Runden man braucht, bis die Truppe zur Verfügung steht. Meist geht alles in einer Runde von statten und man kann sich so sehr schnell seine Armee ausheben. Neu ist auch, dass man sich einen General kaufen kann. Dieser kostet 1300 Gold und kann direkt erworben werden, wenn man seine Truppen anklickt und dann auf General rekrutieren klickt.

Mit seiner Truppe kann man nun sehr schnell andere Gegnerische Armeen oder Städte aufmischen.
Wie man dorthin kommt? Naja Veteranen in diesem Spiel wird es bekannt sein. Man kickt sein Ziel an und bekommt dann in Grün bzw. Rot einen Weg aufgezeigt. Diesen kann man je nach Bewegungspunkten abgehen. Sollte der Weg Rot werden, so sind alle Punkte verbraucht und man muss die Runde beenden bis man wieder weiter gehen und seinen Angriff fortsetzen kann.

Ist man bei seinem Ziel angekommen, so kann man die Schlachten selbst führen oder errechnen lassen. Man bekommt am Anfang einer Schlacht in Rot und Grün das Verhältnis zu Eigenen und Gegnerischen Einheiten angezeigt. Ist der Grüne Balken klar im Vorteil, so kann man sich die Schlacht automatisch errechnen lassen und wird eigentlich immer klar gewinnen. Somit erspart man sich ziemlich viel Zeit.

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Wenn man die Schlachten doch selbst führt, so kann man am Anfang einer Schlacht seine Eigenen Truppen aufstellen und in Formation treten lassen. Die Schlacht läuft nun in Echtzeit ab. Das bedeutet man kann alle seine Truppen einzeln Steuern und seiner Taktik entsprechend auf dem Schlachtfeld agieren lassen. Dabei sind bis auf die Levelbegrenzungen keine Grenzen gesetzt. Die Arealbegrenzung wird mit einer Roten Linie aufgezeigt. Alle Truppen die darüber hinaus sind haben das Schlachtfeld verlassen. Dies passiert z. B. wenn Truppen aus dem Kampf fliehen. Truppen fangen an zu fliehen, wenn die Moral nicht mehr ausreichend ist und die Truppen nicht mehr an den Sieg glauben. Das kann passieren, wenn zu viele Kameraden oder der General getötet wurden. Ist die Moral einmal hinüber, so ist die Schlacht eigentlich so gut wie vorbei.  Ist die Schlacht durch eine gute Taktik positiv für den Spieler ausgegangen, so kann er am Ende entscheiden ob er die Gegnerischen Truppen fliehen lässt oder ob man weiter machen und jeden Gegner in der Luft zereissen will. Letzteres würde ich immer empfehlen, da sich geflohene Truppen neu Formieren und in der nächten Runde zum Gegenschlag ausholen könnten.

 

In eigentlich jeder Schlacht gehen Einheiten verloren und fallen dem Krieg zum Opfer. Eine tolle Funktion ist das Heilen bzw. Truppen wieder aufstocken. Man kann einfach seine Truppen auf der Landkarte anklicken und auf das „Kreuz" Symbol klicken. Dann zahlt man fast die kompletten Kosten für die Einheiten bekommt diese aber dann wieder komplett aufgebaut und hat somit keine Einheiten und somit keine Erfahrung verloren. Genau ihr hört richtig, in jeder Schlacht bekommen die Truppen und Generäle Erfahrung. Durch diese Erfahrung werden die eigenen Einheiten immer stärker, besser und disziplinierter. Dies verschafft einem in einer Schlacht einen nicht unerheblichen Vorteil und somit sollte man auf seine erfahrenen Truppen immer aufpassen und ist somit viel verbundender mit diesen als mit 08/15 Einheiten.

 

1Seegefechte

 

Sehr gut sind auch die neuen Seegefechte gelungen. Man kann eigentlich an jedem Hafen seine Seestreitmacht aufbauen. Genau wie beim normalen Militär ist es bei den Schiffen genau dasselbe mit bessern Einheiten, denn man muss ständig das Gebäude upgraden um auf neue Einheitentypen zugriff zu erhalten. Mit den Schiffen hat man nun die Chance genau wie mit anderen Einheiten zu operieren und andere Streitmächte dem Erdboden gleich zu machen oder man kann auch Handelsrouten überfallen. Mit einer überfallenen Route sichert man sich alle Handelseinnahmen die auf diesem Weg generiert wurden. Auf der See route kann man natürlich auch selbst handeln bzw. Ostindienschiffe los schicken. Diese sind wie der Name schon sagt speziell dafür konzipiert auf der Ostindienroute zu fahren und dort handel zu betreiben. Dies ist ein sehr lukratives Geschäft aber man muss aufpassen, denn auf dieser Strecke gibt es viele Piraten und diese sind meistens sehr gut ausgestattet. Man sollte deshalb immer eine schützende Flotte mit auf den Weg schicken. Was wir noch anmerken ist, dass man in einer Schlacht die Gegnerischen Schiffe nicht nur versenken, sondern sogar Kapern kann. Somit ist es auch möglich, seine Flotte nicht nur durch eigenen Schiffsbau sondern auch durch Kaperzüge zu erweitern.

 

 Forschung

 

Die ist wohl der Punkt der einem am Meisten Vorsprung im Handel sowie Militär geben kann ist die Forschung. Es gibt sehr viele verschiedene Punkte, die erforscht werden können. Als Hauptpunkte sind hierbei Militär, Agra und Wirtschaft zu nennen. Das erforschen geht wie fast alles denkbar einfach, denn man klickt einfach nur den Punkt an den man für sein Volk erschließen will und schon wird dieser in einer bestimmten Rundenzahl erforscht. Wenn man einen Edelmann einsetzt, geht dies sogar noch schneller.

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Agenten

 

Die Agenten sind wichtige Einheiten im Spiel, denn diese können Länder zu einem anderen Glauben bewegen, die Forschung antreiben oder sogar andere Agenten meucheln. 

Die Agenten unterscheiden sind wie folgt:

 

Edelmann: Der Edelmann ist ein sehr edler Geselle und bringt die Forschung in einer Universität etc. auf trapp. Darüber hinaus kann ein Edelmann sich auch mit Anderen Duellieren.

 

Lebemann: Ein Lebemann ist ein Spion, der entweder Gegnerische Städte sabotieren oder andere Agenten meucheln und somit eigenen Truppen große Vorteile bringen kann.

 

Priester: Ein Priester kann in ein anderes Land geschickt werden und die Einwohner von einem anderen Glauben überzeugen. Sind die Menschen in anderen Ländern zum eigenen Glauben übergetreten, so kann eine Stadt rebellieren und somit schneller erobert werden, bzw. sich für unabhängig erklären.

 

Die Bevölkerung

 

„Wir sind das Volk"...diesen Spruch kennt wohl jeder von uns und dieser wird im Spiel auch sehr ernst genommen. Ist ein Volk unzufrieden, so kann dieses rebellieren und ggf. die Stadt durch aufstände erobern und für unabhängig erklären. Das Volk wird meistens durch Steuererhöhungen und verschiedene Geistige Einrichtungen zu einem Streik bzw. Aufstand motiviert. Wenn es zu einem Aufstand gekommen ist, kann dieser entweder blutig mit den eigenen Truppen niedergestreckt werden oder man reist das Gebäude das dafür zuständig ist ab. Wenn es durch eine Steuererhöhung gekommen ist, muss man sich überlegen diese zu senken oder doch andere Mittel zu ergreifen.

 

Regierungen

 

13Die Regierung in Empire ist eigentlich nicht sehr aussagekräftig. Denn man bekommt eigentlich nichts davon mit. Das einzige was man merkt, sind die Bonis die man mit jedem angestellten Beamten bekommt. Hierzu gehören z. B. Senkung der Armee Unterhaltskosten oder Steigerung der Forschungsgeschwindigkeit. Sollte ein Beamter einem nicht gefallen oder es bessere in der Liste der auszuwählenden Kandidaten geben, so kann man auch einfach bestehende Posten räumen lassen und eben den Wunschkandidaten für das Amt nehmen.

Jetzt aber einmal genug zu den einzelnen Optionen die das Spiel bietet, denn in jeder Feinheit sollte man diese selbst entdecken, da es sonst den Umfang dieses Tests sprengen würde.

 

Nun kommen wir zur Grafik. Die Grafik ist besonders für ein Strategie Spiel sehr ausgefallen und wirklich detailiert. Man kann sich kaum beschweren. Auf der Übersichtskarte ist zwar alles sehr spartanisch gehalten, dies ist aber alleine durch die Präsentation der Spielwelt und durch die viefalt der möglichen Aktionen und dazustellenden Gebäude bedingt.
Im Gefecht kommt dann die komplette Schönheit zu tragen. Die Bäume sind sehr gut dargestellt und man hat jede Truppe einzeln und gut animiert. Besonders die Reiterei ist sehr imposant. Wenn man auf seien Gegner zureitet, kann man fast ganz nah heran zoomen und genau betrachten wie die Pferde in die Gegnerischen Einheiten hineinsprechen. Sehr gut und detailreich ist auch das Meer animiert.

 

Die Kamera ist um 360 Grad drehbar und wie schon eben erwähnt, kann diese auch frei heran und heraus gezoomt werden. Somit bleibt dem Spieler auf dem Schlachtfeld kaum etwas verborgen.

 

Sehr schön sind auch die Videos gelungen. Es macht sehr viel Spaß die Geschichte in gut animierten bewegten Bildern zu sehen und somit noch tiefer in die Storys einzutauchen.

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Die Steuerung ist auch sehr gut gelungen, denn es kann eigentlich alles mit der Maus abgewickelt werden. Für die Fans von Shortcuts ist es aber auch möglich in den Optionen für jeden verschiedenen Einheitentypen, Tastenkürzel festzulegen.

 

Der Sound ist zwar nicht wirklich schlecht aber auch nicht so herausragend. Eigentlich stört es einem nicht wenn im Hintergrund die ganze Zeit dieselbe Melodie läuft. Sollte man sich aber gerade genau auf eine Taktik konzentrieren müssen, so wird es dann doch schon einmal leicht nervig. In einer Schlacht ist es sehr schön die Schuss und Einheitengeräuche gut vertont hören zu können. Die Sprachausgabe ist auch sehr gut gelungen und es macht Spaß diese zu genießen.

 

Multiplayer

 

Das Multiplayer spielen wird heutzutage immer wichtiger, worauf hier leider nicht wirklich Rücksicht genommen wurde. Es ist leider nur möglich, Schlachten im Multiplayer zu spielen und nicht den Welteroberungsmodus. Dies finden wir sehr Schade, da wir doch gerne einmal in die Rolle verschiedener Nationen geschlüpft wären und uns gegenseitig Länder im Internet abknöpfen würden. Wir denken, dass es wohl Probleme gab, die großen Datenmengen von vielen verschiedenen Servern zwischen zu speichern, da man es wohl kaum schafft, eine Partie an einem Tag zu beenden. Wer hat schon Zeit 10 Stunden ununterbrochen am PC Empires zu zocken?

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Fazit:

Bei Empire Total War handelt es sich um ein sehr gut gelungenes Strategiespiel das unserer Meinung nach das Beste der Reihe ist. Wir waren wirklich begeistert und konnten uns kaum vom Rechner trennen. Erst nachdem uns mit dem Ende unserer Beziehung von unseren Freundinnen gedroht wurde haben wir aufgehört die Welt mit unseren Einheiten zu unterjochen.
Wir können dieses Spiel wirklich nur empfehlen.
 

 

 


 pro  contra

-Sehr detailreich dargestellte Einheiten        

-Kluge KI

-Hoher Wiederspielwert

-Gute Seeschlachten

-Ausgereifter Diplomatiemodus

-Sehr gutes Handelsmanagment

-Fesselt den Spieler und macht süchtig

-Sehr gut animierte Videos

-Viele verschiedene taktische Möglichkeiten                                 

 

-Man muss am Internet hängen

-Man kann im Welteroberungsmodus nur 40 Provinzen erobern

-Es gibt zu wenig Gefechte

-Im Multiplayer sind nur Gefechte spielbar

 

 

  90 % 
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