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Schnappschuss
Family Ski_29

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packshot PC

Nie waren die Themen Umweltkatastrophe und internationale Krise präsenter als in der heutigen Zeit. In Stormrise hat sich die Menschheit versucht mit hochmoderner Technik zu wehren. Leider gehen alle Rettungsversuche schief und alles artet in einem Feuerinferno aus. Bei diesem Inferno werden nur die wichtigsten Leute wie z. B. das Militär gerettet, alle Anderen werden vor den Bunkern sich selbst und somit dem Inferno überlassen.

 


 
packshot PC

Nachdem alles vorüber ist, gibt es zwei verschiedene Lager, die Sai und die Echelon. Die Echelon versuchen mit ihrer überlegenden Technik die Welt zu einer sicheren Zukunft zu geleiten. Die Sai sind die Überlebenden des Infernos und kämpfen einfach um ihr nacktes Überleben und benutzen dazu keine Technik, sondern ihre besonderen Kräfte und alle vorhandenen Mittel.

 

9Bei Stormrise wurden von Creative Assembly und Sega das erste Mal in einem Real Time Strategy Game die neue Whip Select-Steuerung eingesetzt. Diese Funktion soll es noch einfacher machen schnell, viele Truppen einfach zu bewegen. Wir kamen mit dieser Funktion nicht wirklich gut zurecht. Das Problem ist einfach, dass man zwar mit wenigen Tastendrücken zwischen den Kompanien hin und her wechseln kann, es jedoch leider nicht möglich ist, mehr als drei einzelne Truppen zu Verbänden zusammen zu schließen und auf einmal zu einem Ziel zu senden. Dies macht es in einer Schlacht sehr umständlich, schnell und taktisch zu operieren.

 

Ein viel größeres Problem ist jedoch die Kameraführung. Die Kamera ist sehr wackelig und es ist selbst am PC kaum möglich einen Zielpunkt klar an zu visieren und seine Einheiten in die Schlacht zu senden. Erschwerend kommen auch noch Gebäude und Hindernisse in verschiedenen Höhen hinzu. Hierdurch muss man immer wieder den Zoom etc. anpassen und verliert immer wieder die Übersicht. Mit der Mini Map kann man auch kaum arbeiten, denn die Einheiten sind einfach nicht klug genug um alles zu umlaufen und geraten ständig in ihr Verderben. Darauf gehen wir aber später noch ein. Die Problematik mit der Kamerasteuerung kann man zwar mit ein wenig Übung verbessern, jedoch trübt dies den Spielspaß sehr und frustriert besonders am Anfang Neuspieler.

Wenn man es geschafft hat, sein Ziel zu erfassen und die erste Einheit losgeschickt hat, kommt man zu dem oben schon angesprochenen Problem, denn man wechselt zu einer neuen Einheit, da man immer nur eine Truppe auf einmal anwählen kann und schon ist die Kamera wieder verrissen und man muss alles wieder neu justieren. Das nervt bei größeren Truppenverbänden doch erheblich.

4 

Ein positiverer Punkt ist die Grafik. Wir sprechen hier immerhin von einem Realtime Strategie Game und da ist normal nicht sehr viel von der Grafik zu erwarten, dass ist hier aber wirklich anders. Es sind wirklich, für die Verhältnisse, sehr gut designte Welten verwendet worden. Genauso gut sind auch die umfangreichen Wetter- und Schusseffekte. Es macht schon in gewisser Weise Spaß, den kämpfenden Truppen zu zusehen. Es ist auch sehr gut, dass man sich durch die riesigen Terrains immer einen zweiten Weg suchen kann um die Feindlichen Truppen anzugreifen. Hierfür stehen einen z.B. Katakomben, ausgetrocknete Flussbetten etc., zur Verfügung und es mach schon Spaß sich die verschiedenen Strategien zu überlegen. Wäre nur die Steuerung besser, so wären diese Taktiken einfacher umzusetzen und der Spaß wäre weit aus größer.

 

Dieser Spaß wird leider weiterhin von der Eintönigkeit der Missionen getrübt. Es geht eigentlich immer darum, einen Energieknotenpunkt zu erobern. Diesen kann man dann updaten und neue Truppen zur Verstärkung rufen. Das war es dann aber auch schon, denn man muss immer nur die Punkte halten und sich dann eine riesige Armee für die Mission aufzubauen. Mit dieser Armee kann man dann alle Missionspunkte absolvieren und das Spiel stellt kein Problem mehr da. Man muss nur aufpassen, dass man die Einheiten nicht zu weit über eine Karte jagt um verschiedene Ziele zu erfüllen, denn die Einheiten laufen ohne Gehirn einfach zu diesem Punkt und lassen sich auf dem Weg auch nur zu gerne angreifen. Dabei gehen auch schon komplette Truppenverbände drauf.

 

1Wer denkt, man hat wenigstens viele verschiedene Einheitentypen um die Missionen zu absolvieren, der irrt gewaltig. Leider kann man auf jeder Seite ca. 10 verschiedene Einheitentypen befehligen. Diese sind auch nicht besonders unterschiedlich. Während die Echelon auf futuristische Militärtechnik wie Hammer-Panzer, Raumjäger oder Mechs setzen, kommen die Sai mit Kampfprotz Rage, säurespuckender Königin oder drachenähnlichen Riftworms daher. Jede Einheit kann dabei aber auch noch auf jede Menge Spezialfertigkeiten wie Flammenwerfer, Stachel oder Laserstrahler zurückgreifen. Die Einheiten sind grafisch auch sehr ansprechend, leider fehlt aber die Detailverliebtheit, denn eigentlich fühlt man keine großen Unterschiede bei den Einheitentypen.

 

Der Sound ist eigentlich sehr 08/15 mäßig. Er stört nicht wirklich, ist aber auch nicht wirklich gut. Man würde eigentlich nichts vermissen, wenn der Sound nicht da wäre. Was sehr frustrierend ist, ist die deutsche Sprachausgabe. Es sind alle so lustlos am sprechen, als ob sie gerade von einer Gehaltskürzung erfahren hätten und eigentlich eh keinen Bock mehr hatten, für die Synchronisierung zu arbeiten.

 

Fazit:

Stomrise hat versucht mit einer neuen innovativen Steuerung sehr vieles richtig zu machen. Leider ist dadurch, dass die Ziele falsch gesetzt wurden, das Hauptziel, nämlich der Spielspaß, total verloren gegangen. Es ist einfach schade, dass es nicht möglich war eine gute Kamerasteuerung mit einer einfachen Truppenführung zu verbinden. Wir finden es schade, dass wir so hart sein mussten, aber wir denken, dass in dem Spielkonzept noch viel Potential steckt und dass die Entwickler es bei dem zweiten Anlauf schaffen eine ordentliche Kombination von allem auf die Beine zu stellen. Wir wünschen den Entwicklern alles Gute. Leider können wir nicht zu dem Kauf von Stormrise raten und denken, man sollte lieber auf andere Realtime Strategie Games zurückgreifen...

 

 

 

 

 pro  contra

-Grafik

 

 

 

 

 

                           

 

 

-Spaßfaktor fehlt

-Kameraführung

-Steuerung hat Fehler

-Eintönige Missionen

  59 % 
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