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Schnappschuss
Soulcalibur 4_52

postheadericon S.T.A.L.K.E.R


S.T.A.L.K.E.R


Am 26. April 1986 explodierte der IV. Block des Kernkraftwerkes in Tschernobyl und löste damit die größte Katastrophe der zivilen Atomnutzung aus. In den Wochen nach der Katastrophe verteilte sich der radioaktive Staub über beinahe ganz Europa und hielt die Menschen in Atem. Sogar 21 Jahre danach sind die Folgen des Unfalls spürbar, in der deutschen Politik und Gesellschaft hat dieses Ereignis die zuvor schon unbeliebte Atomkraft endgültig ins Abseits manövriert.



Story
Im Spiel S.T.A.L.K.E.R ereignet sich ca. 20 Jahre nach dem eigentlichen Super GAU eine erneute Explosion die das Reaktorgelände in ein merkwürdiges Licht taucht. Im Jahre 2012 versuchen Gesetzesbrecher, Glücksritter, Plünderer auch S.T.A.L.K.E.R genannt in der verseuchten Region mysteriöse und radioaktive Artefakte zu erlangen, um diese zu hohen Preisen auf dem Schwarzmarkt zu verhökern. Diesen S.T.A.L.K.E.Rn ist das ukrainische Militär ständig auf den Versen. Daneben warten noch ganz andere Gefahren.

 

 


 

 

Ihr startet am Anfang in einem Lager und seid benommen und orientierungslos, das Einzige was Ihr bei euch tragt ist ein PDA, der eine Karte, ein Tagebuch und eine Kontaktlisten enthält. Ein freundlicher und technisch hochbegabter Händler erklärt euch die Bedienung, ihr bekommt eine Waffe in die Hand gedrückt und schon geht’s zum ersten Auftrag.

Schon die ersten Schritte in der verseuchten Spielwelt werden euch eine Gänsehaut bescheren. Die Atmosphäre von S.T.A.L.K.E.R ist wirklich gelungen. Überall sieht man verlassenen und zerfallenen Gebäude, den Eindruck einer Atomwüste zu suggerieren ist ziemlich gut gelungen.

 

                                                                                

Die Kreaturen die sich in der lebensfeindlichen Umwelt aufhalten sind von Grund auf hässlich und ziemlich gemein. Es gibt z.B. Rudel von Mutantenhunden, welche herum streunen und gefährlich werden. Die anderen Kreaturen wie verseuchte Rinder und menschenähnliche Gestalten sind nicht minder gefährlich. Eins muss man den Kreaturen lassen, das Angriffsverhalten ist schon sehr klug. Hat man z.B. von einem Rudel angreifender Hunde einige erschossen, macht der Rest erst einmal einen Rückzug. Aber Vorsicht! Man muss ständig auf der Lauer sein, überall  wird man beobachtet und wenn man nicht aufpasst ist man schnell zum Angriffsziel geworden. Das Angriffsverhalten der KI läuft in einem wirklichkeitsgetreuem Rahmen: erst beobachten, dann anschleichen und letztendlich angreifen. Auch sonst ist die KI sehr gut gelungen. Jeder S.T.A.L.K.E.R., jeder Händler, jedes Monster, jeder Vogel und jedes andere Lebewesen in der verseuchten Region führt unabhängig vom Spieler ein eigenes Leben, die Lebewesen müssen auch essen und schlafen. X {Kontrolle). Daneben übt die integrierte Wetterengine starken Einfluss auf das Verhalten der Kreaturen aus.

 

 

 

      

 

Die „Zone“ bzw. Spielwelt ist in verschiedene Abschnitte unterteilt und hat eine Fläche von ca. 30 km². Das hört sich nicht soo viel an, ist aber trotzdem ein riesiges Areal.

 

 

Insgesamt erinnert mich das Spiel mehr an ein Rollenspiel als an einen Shooter. Dies liegt vielleicht auch an den vielen Elementen die es bisher eigentlich nur in RPGs gab. Zu erst ist mir natürlich das Inventar aufgefallen. Das Gepäck was Ihr tragen könnt ist begrenzt, ca. 50 kg, seit Ihr überladen bewegt Ihr euch wesentlich langsamer und seit so ein gefundenes Fressen für die agilen Monster. Auch in Kämpfen mit

S.T.A.L.K.E.Rn sieht man so sehr alt aus. Es muss also ständig überlegt werden, was benötigt wird oder was man bei einem Händler verkloppen kann. Zusätzlich sollte man auch beim Fleddern der Leichen auf die richtige Munition achten, es gibt nämlich ca. 40 verschiedene Typen.

 

 

 

Ein weiteres RPG Element ist, dass Ihr mit allen Personen reden könnt. So könnt Ihr etwa zusätzliche Nebenaufträge oder Informationen erhalten. Zu den Artefakten ist zu sagen, dass dies Vor- und Nachteile haben, diese verstärken zum Beispiel die radioaktive Verseuchung des S.T.A.L.K.E.R bringen dafür aber Superkräfte.


Steuerung

 

Die Steuerung ist denkbar einfach, eigentlich wie bei jedem Shooter. Das Inventar ist für RPG Fans nichts besonderes , ansonsten etwas gewöhnungsbedürftig. Insgesamt hat man nach einigen Minuten die Steuerung raus bzw. nach eigenem Gusto angepasst.

 


Grafik

Die Grafik von S.T.A.L.K.E.R ist ganz nett, allerdings merkt man dass das Game eigentlich schon früher hätte released werden müssen. Trotzdem bietet die X-Ray  Engine doch eine wirklich stimmungsvolle Spielwelt, die vielleicht dank 60 % original Bildmaterial ziemlich echt wirkt, was einen gruseln kann. Die Vegetation ist auch sehr gut gemacht und verhält sich physikalisch korrekt. Daneben tragen die tollen Lichteffekte und Schatteneffekte einiges zur Atmosphäre dazu.

 

Auch die Animationen der Objekte und Gegner wirken realistisch und flüssig.

Leider ist die Performance auch auf leistungsfähigen Rechenknechten nicht so flüssig wie man nach so langer Entwicklungszeit meinen könnte.

 

       

Sound

Der Sound ist in Ordnung insgesamt wäre vielleicht mehr möglich gewesen. Außer pfeifendem Wind, russisch sprechenden Mutanten und den Geräuschen von den Tieren hört man nicht viel, die Sounds sind allerdings passend was die gute Gänsehaut Atmosphäre unterstützt. Aber vielleicht liegt die häufige Ruher daran das Tschernobyl eine Geisterstadt ist :-).

 


Multiplayer Modus

Bis zu 32 Zocker dürfen sich im Deathmatch, Team Deathmatch und Artefact Hunt austoben. Zu Beginn jeder Partie hat der Spieler ein bestimmtes Budget was ihm den Kauf von Waffen und ähnlichem ermöglicht.


Fazit:

Das Spiel hätte fast das traurige Schicksal von Duke Nukem Forever erlitten. Seid 2002 wurde der Release des Games immer wieder verschoben. Was lange währt wird endlich gut, sollte man meinen allerdings stimme ich dem guten Sprichwort nur zum Teil zu. Die Grafik ist okay allerdings hat diese keine neuen Akzente gesetzt. Anders das Gameplay, durch die gelungene Kobination von RPG und Shooter Elementen ist das Game für Fans beider Genres sehr interessant. Der Verlauf der Handlung kann ganz interessant werden, ist allerdings nicht jedermanns Geschmack.

Insgesamt nur für Action und RPG Fans geignet.




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