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Schnappschuss
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World in Conflict

 

World in Conflict als Innovation des Online-Spiels vorgestellt und als neuer Echtzeit-Strategiekrachen gedacht, so ist nun World in Conflict auch bei uns seit kurzer Zeit auf dem Markt. Ob das Spiel aber die großen Erwartungen halten kann, wollen wir in unserem großen Single-Player Test ergründen.

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In World in Conflict dreht sich alles um den kalten Krieg, nur ist Dieser nicht wie bei uns friedlich verlaufen, sondern die Russen haben Amerika überfallen.

Dadurch ist komplett Europa und Amerika zum Kriegsschauplatz geworden. Der Spieler Rutscht in World in Conflict in die Rolle des jungen West Point Offiziers Parker, der mit diverser Unterstützung die Russen wieder vertreiben soll. Am Anfang gelingt dies kaum, aber nachdem der Spieler tiefer ins Spiel eintaucht, ergeben sich immer neue Möglichkeiten…

Sogar Aufträge die Bereits in der Vergangenheit stattgefunden haben werden, nachgespielt.

 

Direkt am Anfang merkt man, dass dieses Spiel nicht im Stile von C&C geführt wird und man immer wieder Basen aufbauen und verteidigen muss, aber dafür immer wieder Truppen nachbauen kann, sondern, dass man einmal ein festes Heer bekommt und mit diesem die Mission bestehen muss. Obwohl, naja, ein Spiel ganz im Sinne von Sudden Strike ist es nun auch wieder nicht. Es gibt einfach Kommandopunkte. Diese erhält man entweder fest am Anfang vom Spiel, oder man bekommt während einer Mission neue dazu, um stärkere Panzer zu bekommen. Mit diesen Punkten kann, wie erwähnt ein Panzer, Truppen etc. angefordert werden. Sind alle Punkte aufgebraucht, so hat man sein Heer komplett aufgefüllt. Eine Besonderheit bei World in Conflict ist es aber, dass man wenn die Einheiten zerstört werden, die Kommandopunkte zurück erhält und wieder Nachschub beordern kann.screen0001

Die Kommandopunkte für Truppen sind dabei aber unabhängig von denen für die Luftwaffe. So werden Luftschläge mit …nennen wir es Erfahrungspunkten… beordert. Diese bekommt man, indem man feindliche Einheiten zerstört. Somit geht das Spiel nach einem einfachen Prinzip, umso mehr du zerstörst, desto mehr kannst du zerstören.

Dabei sind alle Truppen relativ realistisch gehalten. So hat eine normale Fußtruppe keinerlei Chancen gegen einen Panzer (außer es sind Raketenwerfer im Gepäck) und ein Panzer hat keine Chance gegen eine Hubschrauber. Dieser wiederum tut sich schwer gegen Flak. Die stärken und schwächen sind also realistisch übertragen worden und es gibt gegen jedes Vehikel einen passenden Gegenpart.

 

So üppig wie die Fahrzeuge und Animationen gemacht sind, so einfach sind die Missionen gehalten. Man hat immer ein Schlachtfeld zur Verfügung, dass zwar zugegeben sehr großzügig ist, aber irgendwie auch nicht großartig ausgefüllt ist. Entweder Spielt man in Wäldern, Städten, oder in Kombinationen von beidem. Auch das freie Feld dient oftmals als Schlachtfeld. Dabei muss man sagen, dass alles wunderschön Designt und einfach nur toll anzuschauen ist. Man kann bis auf jede Einheit heranzoomen und somit das komplette Geschehen von Nahem betrachten.

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Auch jedes Fahrzeug hat eine wunderschöne Schadensanimation und eigene Schusseffekte.

Leider stehen für meinen Geschmack etwas zu wenige Vehikel zur Verfügung. Es gibt nur Panzer, Jeeps, Truppen, Reparaturfahrzeuge und Hubschrauber.

Aber das wird durch gut animierte Kämpfe schnell wieder wett gemacht.

Leider reagieren die Gegner nicht sehr strategisch und fahren mit aller Gewalt auf die stärkste Verteidigung zu. Da braucht man sich nicht großartig anzustrengen um schon mal ein riesiges Herr auszuheben. Sollte man dennoch Probleme kriegen, so ruft man sich einfach die Luftwaffe herbei. Diese regelt in World in Conflict den Rest.

 

Eines kann man aber sagen, allein die Story ist es schon Wert das Spiel zu kaufen, denn man wird wirklich in ein Worst Case Szenario hereingezogen, aus dem es so schnell kein Entrinnen mehr gibt. Man kämpft in den USA um jeden Zentimeter gegen die russischen Invasoren. Dabei kommt alles was man zu bieten hat zum Einsatz…sogar die schlimmste Waffe…die A-Bombe…

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Man fühlt sich wirklich in eine Schlacht hereingezogen, die so zum Glück niemals stattgefunden hat. Man kann sich aber vorstellen, wie es gewesen wäre, wenn zum Beispiel bei dem Mauerbau eine Partei etwas falsches getan hätte.

 

Auch die Soundkulisse ist einfach umwerfend und lässt einen richtig in das Spiel eintauchen. Man fühlt förmlich wie die Panzer über das Land fahren und wie die Truppen aus dem Hinterhalt den Gegner überraschen.

Das Spiel fesselt den Spieler und der Sound steuert viel dazu bei.

 

Saschas Fazit:

 

Ein wirklich gut gelungener Strategietitel und ich freue mich diesen auch im Multiplayer auf Herz und Nieren zu testen. Dieser Test wird in Kürze folgen.

Ein echtes Muss für alle Strategiefans, die auch Truppen abseits von Basen und großen Kommandopunkten führen wollen.

 


 pro  contra

- Große Maps                                         

- Gute Story

- Tolle Animationen

 

- Wenige Fahrzeuge

- Sehr begrenzte Einheitenzahl

- Manchmal wiederholende Missionen
  88 % 
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