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Schnappschuss
Dead Rising_14

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Verraten, getötet, dem Hades entkommen. Vom Spartaner aufgestiegen zum Gott des Krieges. Dann wieder verraten, getötet und wiedergeboren. Nun ist also die Zeit für Kratos gekommen, seine letzte Rache an seinen Peinigern zu verrichten.



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2Und das im ganz großen Stil, wenn es nach God of War III geht, dem wohl letzten Teil in einer Reihe der ganz großen Trilogien in der Geschichte der Videospiele. Schon der Anfang raubt einem den Atem: nachdem Kratos sich zum Ende des zweiten Teils mit den Titanen verbündet hat ist er nun auf dem Weg zum Olymp um seinen Vater, Zeus, endgültig zu bezwingen. Allein dieser Anfang des Spiels ist schon so riesig in Szene gesetzt wie bei anderen Spielen nicht einmal der Bossfight am Ende.

 

Auf Gaia´s Körper trifft man auf die ersten Gegner, die man stilecht in Stücke schlägt oder auch mal gerne in zwei Teile zerreißt. Um einen herum fallen Felsbrocken, der Controller vibriert permanent als würde er gleich auseinanderfliegen und zu allem Überfluss wird Gaia von Poseidon festgehalten aus dessen feuchter Umklammerung man sie befreien muss. Zwischendurch muss man hier auch hängend oder kletternd weiterkämpfen, die einzelnen Kampfsegmente werden sehr schön durch einzelne Zwischensequenzen mit beeindruckenden Kamerafahrten verbunden.

 

Hat man Gaia schlussendlich befreit und Poseidon kurz vor dem Ende wird es leider etwas geschmacklos. Tatsächlich sind die Zwischensequenzen bei den Bosskämpfen teils sehr heftig ausgefallen, so dass dieses Spiel wirklich nur in die Hände von Personen ab 18 gehört. Da werden Augen ausgedrückt, Beine abgeschnitten und Köpfe abgerissen, was durch die hohe Auflösung und die sehr gute Grafik schon sehr an den Grenzen des guten Geschmacks kratzt.

 

Das Kampfsystem wurde weitestgehend beibehalten, die Bewegungen des Spartaners bringen die in ihm kochende W4ut sehr gut zur Geltung. Die Spezialangriffe der einzelnen Waffen wurden optisch verändert, im Grunde jedoch sind es immer noch die gleichen, ob man mit Apollos Bogen schießt oder Zeus´ Blitze wirft kommt tatsächlich auf das gleiche Ergebnis raus. Neu ist nur, dass man mit dem Bogen Gestrüpp verbrennen kann, welches einem den Weg versperrt oder Truhen verdeckt, die wieder die bekannten Goodies zum Hochleveln der Lebens- oder Magieenergie enthalten. Neu hinzugekommen ist übrigens auch eine dritte Leiste, welche die Energie der Gegenstände anzeigt, die man im Spiel erhält, z.B. Apollos Bogen oder der Kopf des Helios.

Ikarus´ Flügel sind auch wieder mit dabei, hat man sie im zweiten Teil doch dem Sohn des Dädalus entrissen, kann man jetzt mit ihnen zwischen der Unter- und der Oberwelt pendeln. Dies ist jedoch nur an bestimmten Stellen im Spiel möglich und dient der Fortführung der Story. Während des Fluges muss man diversen Hindernissen ausweichen um nicht zu viel seiner Lebensenergie einzubüßen und sein Ableben mitverfolgen zu dürfen.

 

Während des Spiels räumt Kratos mit der gesamten Elite der Olympier auf, angefangen mit Poseidon über Hades, Helios und Hermes (der leider etwas schwul daherkommt), und sogar der gute Herkules bekommt sein Fett weg, bis man endlich vor Zeus steht. Die Bosskämpfe 6sind bis auf den Endkampf mit Zeus hervorragend inszeniert, Zeus selber kommt leider nicht so groß daher wie man es erwarten könnte. Hier hätte man alles etwas größer und gewaltiger gestalten können. Dies soll aber nicht heißen das dieser Kampf langweiliger wäre als die anderen, man hätte jedoch mehr daraus machen können.

Das Spiel verfügt über 4 Schwierigkeitsgrade (den vierten schaltet man frei nachdem man das Spiel einmal durchgespielt hat) die gut abgestimmt sind, während man auf der leichtesten Stufe noch locker überall durchkommt wird es später schon um einiges härter die Gegner zu bezwingen. Die Rücksetzpunkte sind jedoch sehr fair verteilt, so dass man bei kurzfristigem Ableben schnell wieder in der eigentlichen Action ist. Während dieser haben die Entwickler wieder mal Quick-Time-Events eingebaut, die aber heutzutage leichter von der Hand gehen als früher. Tatsächlich erscheint der zu drückende Knopf jeweils an der Bildschirmseite, auf der er auch auf dem Pad zu finden ist. Durch diese optische Hilfe fällt es um einiges leichter, den richtigen Button zur richtigen Zeit zu drücken.

 

Erfreulich ist auch die Tatsache, dass man die Synchronsprecher aus den Vorgängerteilen übernommen 8hat, hier passen die Stimmen genau zu den entsprechenden Charakteren, ebenso die neu hinzugekommenen fügen sich sehr gut ins Bild ein. Schön ist auch, dass man die Synchronisierung sehr gut zu den Bildern hinbekommen hat. Die akustische Untermalung lässt ebenfalls keine Wünsche offen, melodische Klänge wechseln sich mit pompösen Orchestern ab. Trompeten erschallen, der Chor setzt ein und zeitgleich sieht man zu, wie man sich durch die Gegnerscharen metzelt. Dadurch bekommt das Ganze etwas treibendes, so dass man dieses Game nur schweren Herzens aus der Konsole nimmt.

 

Abschließend kann man sagen, dass dieses Spiel definitiv ein heißer Kandidat für das Spiel des Jahres ist. Auch wenn es immer noch kleine Makel gibt ist dieses Spiel so gigantisch inszeniert, dass man es als krönenden Abschluss einer fantastischen Trilogie bezeichnen kann.

 

 

 


 pro  contra

-Synchronisierung

-Grafik

-Inszenierungen                                                    

-Action                                                                             

 

 

 

 

 

 

 

-Zwischensequenzen teilw. Nah am Geschmacklosen

-Zeus nicht ganz so pompös  

 

  88 % 
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